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Wehende Haare im Wind

 

Wer mag schon müssen oder sollen, küssen ohne wollen,

lächeln, wenn's einem grad so gar nicht danach ist.

Wer mag schon wenn oder aber, sämtliches Gelaber,

Vorbehalte, wenn's einem grad so gar nicht danach ist.

 

Ich möcht' mich spüren, verlieren,möchte alles dafür tun.

Ich möchte da sein, nah sein,und dabei noch ich selbst.

 

Wer mag schon hätten oder wäre, 'ne miese Atmosphäre,

so ein komisches Gefühl, oder nur so tun als ob.

Wer mag schon nachts immer geweckt werden, immer nur geneckt werden

Sorgenfalten, die einem gar nicht so gut stehn.

 

Ich möchte sehen, verstehen,möchte alles dafür tun.

Ich möchte klar sein, wahr sein,und dabei noch ich selbst.

 

Wer mag schon Kummer oder Sorgen, Kopfweh am Morgen,

mal wieder hören, dass es grad so gar nicht passt.

Wer mag schon Ärger oder Zorn, die Ruhe vor dem Sturm,

immer wieder, immer wieder neu von vorn.

 

Ich möcht' mich trauen, lieben, möchte alles dafür tun.

Ich möchte jetzt sein, hier sein, und dabei noch ich selbst.

 

Wehende Haare im Wind, der Geschmack von Salz auf deiner Haut,

das Gefühl, dass es stimmt, Eis, dass langsam auftaut.